Die Partnerschaft des Friedens und die VHS Rheinbach-Voreifel laden zu einem Konzert am Montag, dem 27. April 2026 ein:
Um 19.00 Uhr im Ratssaal im Himmeroder Hof findet ein deutsch-französischer Chanson-Abend mit dem Trio „Ménage à trois“ statt. Es werden Klassiker des 20. Jahrhunderts, z.B. von Yves Montand oder Hildegard Knef interpretiert. Bitte hierfür bei der VHS anmelden. www.vhs-voreifel.de oder 02226-89226-20.
Hingewiesen sei auch noch einmal auf die Einladung zum Vortrag am Mittwoch, dem 29. April 2026 um 19.00 Uhr in der Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus, Deutsch-osteuropäisches Forum, Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf:
Prof. PhDr. Jiří Pešek, CSc. „Kooperation statt Konfrontation. Deutsch-tschechische Beziehungen in der Ersten Tschechoslowakischen Republik“

Das Tschechische Generalkonsulat in Düsseldorf lädt zum Vortrag von Prof. PhDr. Jiří Pešek, CSc. „Kooperation statt Konfrontation. Deutsch-tschechische Beziehungen in der Ersten Tschechoslowakischen Republik“ ein. Zum 100. Jubiläum der erstmaligen Ernennung deutscher Minister in der tschechoslowakischen Regierung.
„Die Nationalitätenpolitik in der Ersten Tschechoslowakischen Republik wird bis heute teilweise kontrovers diskutiert. Der junge, im November 1918 im Zuge des Zerfalls der Habsburgermonarchie am Ende des Ersten Weltkriegs gegründete Staat, war stark durch die Verschiedenheit seiner Bevölkerungsgruppen geprägt: Die Tschechen stellten mit 8,8 Millionen Menschen nur knapp über 50 Prozent der rund 13,6 Millionen Menschen umfassenden Gesamtbevölkerung (1921). Gleich dahinter rangierten aber zahlenmäßig mit fast 23 Prozent die Deutschböhmen (»Sudetendeutsche«), das waren circa 3,3 Millionen Menschen. Die Slowaken folgten mit etwa 14 Prozent, Ungarn mit knapp 5,5 Prozent, Ukrainer (»Ruthenen«) und Russen mit etwa 3,4 Prozent sowie Polen mit rund 0,75 Prozent. Etwa 180.000 Menschen (1,3 Prozent) gehörten der jüdischen Minderheit an. Vor allem infolge der Vertreibung der Sudetendeutschen, die 1945 auf die Befreiung von der deutschen Besatzungsherrschaft seit 1938/39 und die Wiederherstellung der Tschechoslowakei folgte, wurde teilweise der Blick darauf verstellt, dass es auch moderate Akteure und Ausgleichsversuche in der Nationalitätenpolitik vor 1938 gab. Im Oktober 1926 wurden mit Robert Mayr-Harting (1874–1948) und Franz Spinak (1868–1938) erstmals zwei Angehörige der deutschen Minderheit als Minister in die Regierung in Prag berufen. Mehr als ein Jahrzehnt lang wirkten danach stets deutsche Vertreter in den tschechoslowakischen Kabinetten mit. Prof. Dr. Jiří Pešek beleuchtet dieses bemerkenswerte Kapitel der deutsch-tschechischen bzw. deutsch-tschechoslowakischen Beziehungen. Er ist einer der renommiertesten tschechischen Experten für diesen Themenkreis.
Prof. Pešek hat seit 2000 den Lehrstuhl für Neuere Geschichte an der Prager Karls-Universität inne und hat mehrfach Gastprofessuren in Deutschland ausgeübt, nicht zuletzt auch an der Düsseldorfer Heinrich-Heine-Universität. Er ist langjähriges Mitglied zahlreicher wissenschaftlicher Vereinigungen, darunter der Deutsch-Tschechischen Historikerkommission. Sein umfangreiches wissenschaftliches Werk wurde vielfach ausgezeichnet. Bereits 2007 wurde er für seine Verdienste um die tschechisch-deutsche Verständigung mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt.“
Quelle: Generalkonsulat der Tschechischen Republik in Düsseldorf
Europaprojekt 29./30.4.2026
Am 29. und 30. April hat Deborah Rakers, Lehrerin am Städtischen Gymnasium, mit je 12 Schülern aus Verdun und aus Rheinbach ein Europa-Projekt zur Geste von Verdun initiiert. Kooperationspartner ist das Institut Francois Mitterrand.
Anbei das Programm, zu dem auch Armand Falque, frisch wiedergewählter Bürgermeister aus Douaumont-Vaux und Olivier Gerard, Direktor des Beinhauses in Douaumont, anwesend sein werden. Sie sind herzlich eingeladen am 30. April 2026 der Präsentation im Ratssaal im Himmeroder Hof (Glasmuseum) beizuwohnen.


Ausdrücklich noch einmal hinweisen möchten wir auf den Vortrag von Frau Jana Královcová, tschechische Zentrale für Tourismus in Berlin am Donnerstag, dem 7. Mai um 19.00 Uhr im Ratssaal des Himmeroder Hofes.
Im Rahmen der Vortragsreihe „Tschechien – das unbekannte Nachbarland“, die unser Verein zusammen mit der VHS Rheinbach-Voreifel durchführt, wird uns „Tschechien als Reiseland“ in Wort, Bild und guten Empfehlungen nähergebracht.
Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme und laden anschließend zu Budweiser Bier, Becherovka und guten Gesprächen ein.
Am Donnerstag, dem 14. Mai findet unser Mai-Stammtisch statt, wie üblich um 19.00 Uhr im Merzbacher Hof.
Themen sind u.a. der Besuch der Tschechen im August, der Niederdreeser Dorftrödel am 17. Mai, der Mitmachtag am 23. Mai und weiteres.

Unter der Standnummer 97 werden wir im Hof der Kreisstraße 17/19 unser Flohmarktangebot präsentieren. Helfer und Käufer sind herzlich willkommen.
Ebenfalls von der Partnerschaft des Friedens kommt die folgende Einladung zur Bürgerfahrt vom 26. – 28. Juni 2026:
„Endlich kann ich mitteilen, dass die Bürgerfahrt vom 26. – 28. Juni 2026 nach Douaumont-Vaux / Verdun gesichert ist. Ein Hotel ist gefunden. Das war nicht so einfach, da das Open-Air-Spektakel „Des Flammes à la Lumière“ ein Anziehungspunkt im Juni und Juli in Verdun ist und damit auch die Hotel-Kapazitäten für Gruppen rar sind.
Die Vorbereitungen für die 3-tägige Fahrt sind fast abgeschlossen. Das vorläufige Programm, zusammengestellt von Peter Baus, ist beigefügt. Bitte beachten Sie, dass lagebedingte Änderungen des Programmablaufes vorbehalten sind. Natürlich wird erneut eine ausführliche Broschüre für die Reiseteilnehmer (Ehepaare 1 Exemplar) von Peter Baus zusammengestellt.
Es wird wieder eine emotionale Fahrt zu den Schlachtfeldern des Ersten Weltkrieges rund um Verdun. Wir besuchen u.a. Gravelotte bei Metz mit Blick auf den Krieg 1870/71, das Beinhaus von Douaumont mit der Inschrift zu Rheinbach und dem Nationalfriedhof, das zerstörte Dorf Douaumont mit den Friedensbäumen aus Rheinbach, das Fort Douaumont mit der Statue „Les Adieux“ vom Rheinbacher Pater Ludwig, das sehr anschauliche Festungswerk Ouvrage de la Falouse, die Altstadt von Verdun mit Besichtigungsmöglichkeiten, die zentralen Schlachtfelder an der Maas, die deutsche Kriegsgräberstätte Consenvoye, die französische Kriegsgräberstätte Faubourg Pavé, die Open-Air-Aufführung „Des Flammes à la Lumière“ und an der Maginot-Linie das Fort Hackenberg.
Wir fahren wegen der Open-Air-Abendveranstaltung diesmal im Sommer. Das ermöglicht uns weitere interessante Bereiche aufzusuchen. Neben dem Abendspektakel über den 1. Weltkrieg wird auf dem Rückweg neu das Fort Hackenberg auf dem Programm sein. Wir fahren dort mit einer Grubenbahn ein.
Wir starten mit einem modernen Reisebus der Fa. Jablonski am Freitag, dem 26. Juni 2026 um bereits 06.00 Uhr – pünktlich. Treffpunkt ist der Rheinbacher Bahnhof.
Die Kosten für das zentral in Verdun gelegene Hotel Saint-Paul belaufen sich, incl. Frühstück für die 2 Übernachtungen im Einzelzimmer auf 120 Euro und im Doppelzimmer auf 100 Euro je Person. Den genauen Betrag erfahre ich noch. Sie sehen, das ist für 2 Übernachtungen mit Frühstück sehr günstig! Das Hotel hat nicht den Komfort vom Hotel Les Orchidees, das leider ausgebucht war. Trotzdem: Das Saint-Paul ist ein mit Liebe geführtes Hotel, einfach – aber in Top Lage mitten in Verdun! Den Hotelaufenthalt bezahlen Sie bitte, incl. ihrer Getränke und der Kurtaxe von z.Zt. 1,10 € je Person und Tag, vor Ort im Hotel selber. Das Hotel hat eine begrenzte Zimmeranzahl. Je mehr Doppelzimmer belegt werden, umso mehr Interessenten können mitfahren und umso kleiner fällt die Umlage für den Bus aus.
Am Anreisetag werden wir das Mittagessen im L’Abri des Pelerins in Douaumont einnehmen. Dort werden wir stets mit großer Herzlichkeit willkommen geheißen. Ich werde ein Essen mit Getränk – immer sehr lecker – bestellen. Um bei der Bezahlung keine Zeit zu verlieren, werde ich das Essen zentral bezahlen. Zusätzliche Getränke zahlen Sie bitte selbst.
Am Samstag und Sonntag ist der Vormittag für Besichtigungen, Spaziergänge oder einen Frühschoppen in Verdun reserviert. Wir haben so die Möglichkeit Verdun mit den Parks, den Lokalen am Quai du Londres, der Kathedrale und der Zitadelle näher kennen zu lernen. Der Busfahrer benötigt ausreichend lenkfreie Ruhezeiten.
Am ersten Abend versuche ich gerade ein uriges Restaurant für ein gemeinsames Abendessen zu reservieren. Am zweiten Abend versorgt sich jeder individuell, da wir dann noch zum Steinbruch Haudainville zur Aufführung fahren müssen. Dort gibt es auch Getränke und Speisen.
Bitte melden Sie sich bei mir, wenn Sie mitfahren möchten! Das gilt für alle. Auch für die, die sich bereits für die Fahrt ihr Interesse bekundet haben.
Für die Kosten des Busses, dem Essen im L’Abri des Pelerins, der vier Eintritte und von zwei Gestecken für das Gedenken im Fort Douaumont und auf dem der deutschen Kriegsgräberstätte fallen je Person diesmal voraussichtlich 200 Euro an. Dafür ist das Hotel deutlich günstiger! Diesen Betrag von 200,- € bitte ich je Person unter Nennung Ihres Namens und dem Vermerk „Verdunfahrt Juni 2026“ auf das Konto der Partnerschaft des Friedens bei der VR-Bank Bonn Rhein-Sieg eG, IBAN: DE78 3706 9520 0082 2660 11 zu überweisen.
Um uns noch vor der Reise kennenzulernen und ins Thema „Verdun – Schlachtfeld – Gedenkstätte – Versöhnungsort“ eingeführt zu werden, werden wir uns noch vorher zu einem Einführungsvortrag treffen. Den Termin und weitere Infos teile ich noch mit. Gerne dürfen Sie auch Freunde und Bekannte auf die Tour aufmerksam machen. Wir wollen immer neue Mitglieder finden!“
Quelle: email von Stefan Raetz
Der Vorstand wünscht allen Mitgliedern und an der Staädtepartnerschaft Interessierten weiterhin sonnige Frühlingstage.